Hopfenfüchse

3. STUTTGARTER CRAFTBEER FESTIVAL

26.04.2018 von Dino

Da wir es, wie so oft bei unserem Lieblingsthema, kaum erwarten konnten das Festival zu besuchen – war es für uns eine Pflicht, direkt am ersten Tag bei unserem Heimspiel zu sein :-) Wunderbar organisiert und gut strukturiert war unser erster Eindruck beim Betreten des Wizemann-Areals.

Die entspannte familiäre Stimmung war ab der ersten Sekunde spürbar und so ging unser erster Weg voller Vorfreude zur Abholung unseres Tasting-Glases. Clever mit einem schönen Flyer des Mitveranstalters „Kraftpaule“ verpackt, nahmen wir unsere Gläser in Empfang.

Trotz des verführerischen Duftes eines der vielen Streetfood-Ständen wollten wir uns im Areal erstmal ein Überblick verschaffen, wo welche der über 40 Brauereien zu finden waren. Zusätzlich zu den gerade angesprochenen Braukünstlern wurden noch einige Highlight-Brauereien von One Pint präsentiert. Zufällig durften wir am Vorabend bei einem Besuch beim „Zum Riedmüller“ in Ludwigsburg mit einigen davon ein paar nette und interessante Stunden bei leckerem Rogue Bier vom Fass verbringen :-)

Aufgrund des überragenden Wetters wollten wir dazu passend, mit einer Gose starten. Da kam uns der Stand der Welde Braumanufaktur gerade recht. Somit war unsere erste Bestellung eine „Badisch Gose“ und ein super leckeres „Pepper Pils“. Zweite Station war direkt die erste namhafte Brauerei aus Hamburg – nämlich Buddelship. Hier entstanden bei dem genialen frisch gezapften NEIPA die ersten tollen Gespräche. Natürlich war für uns das Thema Craftbeer der Hauptaspekt, aber durch das traumhafte Angebot in den Food-Areas und die weise Voraussicht, über die Länge des Abends, mussten wir erstmal eine kleine Grundlage schaffen.

Überwältigt von der grandiosen Auswahl an großen erfolgreichen, aber auch lokalen aufstrebenden Brauereien, mussten wir uns während des Essens erstmal einen groben Schlachtplan zurechtlegen.

Vorab, für mich war ein ganz neuer Sud, einer noch kleinen Brauerei, der womöglich nicht einmal in den Verkauf gehen wird – das absolute Mega-Highlight des Abends ;-)


Nach der kleinen Stärkung in der strahlenden Stuttgarter Sonne ging es für uns direkt zurück ins Geschehen. Dass die Craftbeer-Szene höchst interessant und weiter mega im Kommen ist, bestätigte uns das begeistert wirkende ARD-Team. Dieses produzierte einen circa 30-minütigen Bericht für die ARD Mediathek. (Link findet Ihr auf unsere Facebook-Seite)

Beim „Braukollektiv“ haben wir den neuen abgerundeten „Horst“ und den „Jacques“ genossen. Leidenschaftlich und super gut gelaunt haben die Jungs aus Freiburg agiert, erzählt und erklärt. Danach ging es neugierig in Richtung Kraftbierwerkstatt aus Böblingen. Hier mussten wir natürlich das neue „Men`s Hell “ testen und feststellen, dass der Stand der Gypsy-Brewery einer der stylischsten des kompletten Festivals war. Selbst die Flaschenöffner passten. in Corporate Design. 

Nette Gespräche bei Camba folgte mein absolutes Highlight des Abends. HeyJoe aus Murrhardt, hatte ein NEIPA im Angebot. Da kann ich sowieso kaum widerstehen ;-) Während der Bestellung wurde uns schon eine grandiose Wahl prophezeit. Es wurde ein ungelabeltes Sample aus dem Kühlschrank gezaubert. Es fing direkt an interessant zu werden, dachten wir uns voller Vorfreude. Der Braukünstler von Faustformelbrewing hat bei Hey Joe ein grandioses NEIPA gezaubert bei dem für uns definitiv alles passt. Wer weitere Faustformelbrewing Biere testen möchte, sollte dringend zum Jubiläum vom Mon Petit Cafe am 28.04.2018 in Stuggi erscheinen. (Auch hier findet Ihr nähere Informationen auf unserer Facebookseite) Denn dort wird erstmal das Double IPA ausgeschenkt.

Direkt nebenan, die wohl bis dato bekannteste Craftbeerbrauerei aus Stuttgart. Bei CAST mussten wir dringend das uns bereits bekannte IPA endlich frisch gezapft probieren. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht. 

Ein Highlight jagte das Andere und wir wollten unseren neuen Bekannten vom Vorabend endlich “Grüß Gott” sagen. Auf dem Weg dorthin, fiel uns der Stand der Schneeeulenbrauerei aus Berlin ins Auge. „Inge“ ohne Hopfen dafür mit reichlich Ingwer gebraut hat uns geschmacklich die Schuhe ausgezogen. Definitiv eine herausragende und sehr experimentelle Braukomposition.


Mit dem neuen „walked with a Zombie NEIPA“ von Sudden Death in der Hand folgten viele spannende Gespräche mit Jopen, Brewage, Rogue, Bierwerk Gerstenfux und vielen mehr. 

Die Stunden zogen ins Land und wir verloren den totalen Bezug zu der gebotenen Bühnenshow. Ein Entertainment-Feuerwerk von Michael Geadt und ein Beerlesque Auftritt von Curly Curvy waren wohl die Highlights des Wochenendes ;-)

Kurz vor Schluss mussten wir unbedingt noch bei „Frau Gruber“ vorbeischauen. Hier wurden die geschmacklichen Höchstwertungen aus dem Netz bestätigt. 
Nebenan bei Tilmans Biere wurde es zu später Stunde bei einer „Hopfenbohne“ nochmals interessant. Tolle Menschen und Geschichten aus der Brauwelt prägten die letzten Minuten vor Ausschankschluss.

Ein langer aber dennoch viel zu kurzer Abend ging zu Ende.
So das war es mit unseren Impressionen eines grandiosen Abends von einem Festival, das wir definitiv ALLEN Menschen weiterempfehlen können und werden.

Wir hoffen Ihr habt nicht mitgezählt ;-)